Raudaschl, Anton Eremit (1873-1951)

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Raudaschl, Anton Eremit (1873-1951)
Geboren 14. 10. 1873 (Strobl TfB4/41)
Verstorben 26. 9. 1951 (Wals)
Priesterweihe 16. 7. 1898
Primizort Strobl
Funktionen Wals 1928-1940, Dürrnberg 1911-1928, GR, Pfarrer, beurlaubt
Quellen im AES Primizbildchen, Sterbebildchen, Schematismus 1957, S.337, Priesterkartei

Anton Raudaschl, Pfarrer in Wals, war bereits vor Oktober 1939 wegen "Aufhetzung der dortigen Bauern zu Demonstrationen" unter besonderer polizeilicher Beobachtung.[1]

Er war ab Ende November 1939 mit einem Schulverbot belegt.[2]

Raudaschl erhielt Anfang Dezember 1939 Gauverbot und musste über Weisung der Gestapo Salzburg den Gau Salzburg verlassen.[3]

Angaben aus dem Schematismus

Pfarrer i. R., Jubelpriester, eb. GRat, Strobl 14. 10. 73, Pr. 16. 7. 98, Kooperator in Wagrain 99, Provisor daselbst 99, Kooperator in Grödig 1900-04, Schwoich 04-11, Pfarrer in Dürrnberg 11-28, Wals 28-40, Kommorant in Wals 40-51, GRat 37, gestorben zu Wals 26. 9. 51.[4]

Einzelnachweise

  1. AT-AES 2.17.1 12/21 (Rv4a): Verzeichnis jener Geistlichen, die sich staatsfeindlich betätigt haben.
  2. AT-AES 2.17.1 12/10 (Rp2) - Liste von Priestern mit Schulverbot
  3. Widerstand und Verfolgung in Salzburg 1934-1945. Eine Dokumentation. Herausgeber: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1991, Bd. 2, S. 291
  4. Personalstand der Welt- und Ordensgeistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957. Salzburg 1957 , S. 337

Links


Vorgänger Amt Nachfolger
P. Ludwig Fashauer Pfarrer von Dürrnberg
1911-1928
Franz Schießling
Joseph Meindl Pfarrer von Wals
1928-1940
Alois Köhle als Provisor