Pinsker, Anton (1906-1989)

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Pinsker, Anton (1906-1989)
Pinsker.jpg
Ordensname Anton
Geboren 12. 2. 1906 (Wien)
Verstorben 30. 6. 1989 (Wien)
Orden SJ
Priesterweihe 26. 7. 1935
Funktionen Sbg.-St.Elisabeth, Professor, Superior, Pfarrer, Provinzial
Quellen im AES Sterbebildchen

P. Pinsker war ab 12. Jänner 1939 mit einem Schulverbot belegt.[1]

Pater Anton Pinsker wurde am 8. August 1939 "wegen Herstellung und Verbreitung kirchlicher Flugblätter" verwarnt. Er galt für den SD (Sicherheitsdienst) Unterabschnitt Salzburg als "äußerst gefährlicher Gegner."[2]

P. Anton Pinsker, 1940 Minister der Jesuitenniederlassung und Kooperator der Pfarre St. Elisabeth in Salzburg[3] , wurde am 27. August 1940 von der Gestapo verhaftet, er kam erst 1944 wieder frei[4].

Links

Einzelnachweise

  1. AT-AES 2.17.1 12/10 (Rp2) - Liste von Priestern mit Schulverbot
  2. AT-AES 2.17.1 12/21 (Rv4a): Verzeichnis jener Geistlichen, die sich staatsfeindlich betätigt haben.
  3. Personalstand der Säkular- und Regular-Geistlichkeit des Erzbistums Salzburg für das Jahr 1940, Salzburg 1940 , S. 57 und 142
  4. Widerstand und Verfolgung in Salzburg 1934-1945. Eine Dokumentation. Herausgeber: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1991, Bd. 2, S. 304-306