Pinsker, Anton (1906-1989)
Aus RES
P. Pinsker war ab 12. Jänner 1939 mit einem Schulverbot belegt.[1]
Pater Anton Pinsker wurde am 8. August 1939 "wegen Herstellung und Verbreitung kirchlicher Flugblätter" verwarnt. Er galt für den SD (Sicherheitsdienst) Unterabschnitt Salzburg als "äußerst gefährlicher Gegner."[2]
P. Anton Pinsker, 1940 Minister der Jesuitenniederlassung und Kooperator der Pfarre St. Elisabeth in Salzburg[3] , wurde am 27. August 1940 von der Gestapo verhaftet, er kam erst 1944 wieder frei[4].
Links
- Gedenkort
- OÖ Geschichte, Eingabe: pinsker
- Schachsport
Einzelnachweise
- ↑ AT-AES 2.17.1 12/10 (Rp2) - Liste von Priestern mit Schulverbot
- ↑ AT-AES 2.17.1 12/21 (Rv4a): Verzeichnis jener Geistlichen, die sich staatsfeindlich betätigt haben.
- ↑ Personalstand der Säkular- und Regular-Geistlichkeit des Erzbistums Salzburg für das Jahr 1940, Salzburg 1940 , S. 57 und 142
- ↑ Widerstand und Verfolgung in Salzburg 1934-1945. Eine Dokumentation. Herausgeber: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1991, Bd. 2, S. 304-306
Kategorien:
- Fehlender Matrikeneintrag
- Geboren 1906
- Geweiht 1935
- Gestorben 1989
- Kooperator (Salzburg-Sankt Elisabeth)
- Jesuit (20. Jahrhundert)
- Inhaftiert im Nationalsozialismus
- Vorbesitzer (Buch, Priesterhausbibliothek Salzburg)
- Während des Nationalsozialismus mit einem Schulverbot belegt
- Während des Nationalsozialismus wegen staatsfeindlicher Aktivitäten verwarnt