Schwarz, Paul (1911-)

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Schwarz, Paul (1911-)
Geboren 1. 2. 1911 (Spiesen (D. Trier))
Orden CPPS (Missionare vom Kostbaren Blut)
Priesterweihe 12. 7. 1936 (Salzburg)
Primizort Spiesen-Saar
Titel Dr. theol.
Quellen im AES Primizbildchen

Dr. Paul Schwarz wird für 1940 (Stand: 2. Februar) als 2. Kooperator in Gnigl angegeben [1], er war vom 1. Oktober 1940 bis 1. März 1942 Kooperator in der Pfarre Faistenau.[2] Er musste im März 1942 den Reichsgau Salzburg verlassen[3]. Ab 1945 war er offenbar in seiner Heimatdiözese Trier tätig, für 1949 wird er als Religionslehrer am Realgymnasium Bitburg angeführt.[4] "Nach seiner Ausweisung aus dem Reichsgau Salzburg kam er zunächst von Mai 1942 bis April 1943 als Vertretung (stellvertr. Pfarrvikar) in Sidessen bei Brakel in Westfalen (Erzbistum Paderborn) unter und bemühte er sich ab Ende 1942 um Aufnahme in seinem Heimatbistum Trier. Hier wurde er auf Probe aufgenommen, ohne dass seine Ordensangehörigkeit de iure aufgehoben war. Vom 1. Mai 1943 bis Ende 1945 war Schwarz Kaplan und Krankenhauspfarrer in Quierschied im Saarland, am 18.12.1945 wurde er zum Religionslehrer an der Oberschule in Bitburg ernannt", im Mai 1949 entfernte er sich aus dem kirchlichen Dienst und dürfte ab 1950 an einer Schule in Wuppertal-Barmen unterrichtet haben, in den 1960-er Jahren als evangel. Pfarrer und als Oberstudienrat am Gymnasium in Kirchhain tätig gewesen sein.[5] Todesdatum auch in Trier unbekannt.

Einzelnachweise

  1. Personalstand der Säkular- und Regular-Geistlichkeit des Erzbistums Salzburg für das Jahr 1940, Salzburg 1940 , S. 51
  2. Pfarrarchiv Faistenau: III. Hilfspriester. In: I. Ursprung des Ortes etc., S. 3–6., S. 6.
  3. Widerstand und Verfolgung in Salzburg 1934-1945. Eine Dokumentation. Herausgeber: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1991, Bd. 2, S. 314-315
  4. Pfarreien- und Personalverzeichnis des Bistums Trier für das Jahr 1949, o.P.
  5. Bistumsarchiv Trier, Akte Dr. Paul Schwarz, BATr Abt. 89,3 Nr. 24