Reitetschläger, Josef (1895-1954)

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Reitetschläger, Josef (1895-1954)
Geboren 1. 4. 1895 (Neukirchen am Großvenediger TfB 6/264)
Verstorben 17. 10. 1954
Vater Ignatz Reitetschläger
Mutter Theresia Wastler
Priesterweihe 16. 7. 1922 (Salzburg)
Primizort Neukirchen
Funktionen Krispl 1949-1953, Wald 1936-1949, Untertauern 1935-1937
Quellen im AES Primizbildchen, Schematismus 1957, S.349, Priesterkartei

Pfarrer Josef Reitetschläger, Wald im Pinzgau, wurde am 7. 10. 1939 am Gendarmerieposten Krimml wegen Vergehens nach dem Heimtückegesetz angezeigt. Grund: Böswillige Begründung seines Austritts aus der NSV.[1]

Reitetschläger war ab 7. November 1939 mit einem Schulverbot belegt.[2]

Angaben aus dem Schematismus

Pfarrer i. R., Stiftskanonikus in Seekirchen; Neukirchen am Großvenediger 1. 4. 95, Pr. 16. 7. 22, Kooperator in Zell am Ziller 23-27, Kundl 27-28, St. Johann in Tirol 28, Brixen im Tal 28-29, Straßwalchen 29, St. Veit 29-35, Pfarrer in Untertauern 35-36, Wald 36-49, Krispl 49-53, im zeitweiligen Ruhestand 52, Stiftskan. von Seekirchen 19. 3. 53; gestorben am 17. 10. 54.[3]

Einzelnachweise

  1. Widerstand und Verfolgung in Salzburg 1934-1945. Eine Dokumentation. Herausgeber: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1991, Bd. 2, S. 301f.
  2. AT-AES 2.17.1 12/10 (Rp2) - Liste von Priestern mit Schulverbot
  3. Personalstand der Welt- und Ordensgeistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957. Salzburg 1957 , S. 349


Vorgänger Amt Nachfolger
Eibl, Johann Evangelist (1891-1961) Pfarrer von Untertauern
1935-1937
Pichler, Johann (1892-1965)
Maximilian Hechenblaickner Pfarrer von Wald im Pinzgau
1936-1949
Schwaighofer, Karl (1913-1992)
Moosmann, Josef (1903-1978) Pfarrer von Krispl
1949-1953