Mayr, Werigand Franz Xaver (1901-1980)

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Mayr, Werigand Franz Xaver (1901-1980)
Ordensname Werigand
Taufname Franz Xaver
Geboren 21. 10. 1901 (Lamprechtshausen TfB IX 137/85)
Verstorben 5. 6. 1980 (Michaelbeuern)
Vater Franz Mayr, Wirt in Schwerting
Mutter Rosina Schnitzinger
Orden OSB (Michaelbeuern)
Priesterweihe 21. 10. 1901

Mayr war ab 4. Juni 1941 mit einem Schulverbot belegt.[1]

P. Werigand Mayr, damals Prior des Stiftes Michaelbeuern, wurde 1940 von der Gestapo Salzburg beim Landesgericht Salzburg wegen Vergehens nach der Wehrkraftschutzverordnung angezeigt, weil er, zusammen mit anderen, belgische Kriegsgefangene fotografiert hatte. Nach Einstellung des Verfahrens wurde er 21 Tage in Schutzhaft genommen.[2]

Bearbeitungsliste für Ämter

1985: eb. GR; Ehrenbürger von Dorfbeuern; Pfarrvikar in Dorfbeuern (1948-1971); Lebensdaten[3]

Einzelnachweise

  1. AT-AES 2.17.1 12/10 (Rp2) - Liste von Priestern mit Schulverbot
  2. Widerstand und Verfolgung in Salzburg 1934-1945. Eine Dokumentation. Herausgeber: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1991, Bd. 2, S. 308-309
  3. Personalstand der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1985. Eigenverlag des Erzbischöflichen Ordinariates Salzburg. Salzburg 1985. S. 103, laut Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg 1942, S. 53, wurde er bereits 1942 Pfarrvikar von Dorfbeuern