Hutter, Josef (1912-2003)

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Hutter, Josef (1912-2003)
Geboren 27. 3. 1912 (Mittersill)
Verstorben 2. 11. 2003 (Westendorf)
Priesterweihe 14. 7. 1935
Funktionen Pfarrer Bucheben 1951-1966, Kelchsau 1966-2001

Josef Hutter, Kooperator von Vigaun, wurde am 14. August 1940 verhaftet. Grund hierfür war, dass der zwischenzeitlich ebenfalls verhaftete Pfarrer von Adnet, Ferdinand Holzinger, von Kooperator Hutter eine staatsfeindliche Schrift erhalten hätte. Aufgrund der Unrichtigkeit der Anklage wurde Hutter im Dezember 1940 enthaftet. Während seiner Schutzhaft im Polizeigefängnis in Salzburg wurde er, als Geistlicher erkenntlich, mehrmals mit gefesselten Händen in der Öffentlichkeit über die Straße ins Landesgerichtsgebäude geführt.[1]

Hutter war ab 28. April 1941 mit einem Schulverbot belegt.[2]

Angaben aus dem Schematismus

2005: Konsistorialrat; Kooperator: Vigaun (1936-1941), Altenmarkt im Pongau (1944-1946); Pfarrprovisor: Untertauern (1944-1946); Kooperator: Nußdorf am Haunsberg (1946-1949), Pfarrwerfen (1950-1951); Pfarrprovisor: Bucheben (1950-1951); Pfarrer: Bucheben (1951-1966), Kelchsau (1966-2001); Im Ruhestand seit 2001; Lebensdaten[3]

Einzelnachweise

  1. AT-AES 19/3 EB Rohracher; Liste katholischer Welt- Ordenspriester der Erzdiözese Salzburg, die in den Jahren 1938 - 1945 aus politischen Gründen von der nationalsozialistischen Regierung verurteilt, in Konzentrationslager überführt, vorübergehend inhaftiert oder gauverwiesen wurden.
  2. AT-AES 2.17.1 12/10 (Rp2) - Liste von Priestern mit Schulverbot
  3. Handbuch der Erzdiözese Salzburg 2004/2005. Personalstand und Adressenverzeichnis. Eigenverlag des Erzbischöflichen Ordinariates Salzburg. Salzburg 2003.
Vorgänger Amt Nachfolger
Löcker, Johann (1914-1986) Pfarrer von Bucheben
1951-1966
Unger, Martin (1916-1983) ab 1968
Gschwandtner, Anton Eremit (1901-1976) Pfarrer von Kelchsau
1966-2001
Haunold, Herbert (1938-2025)