Gmachl, Max (1885-1971)
| Gmachl, Max (1885-1971) | |
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| Geboren | 30.04.1885 (Salzburg-Mülln TfB 12 96/46) |
| Heimatort | Salzburg-Gnigl |
| Verstorben | 17.09.1971 (Kloster Goldenstein, Elsbethen) |
| Priesterweihe | 01.09.1907 |
| Primizort | Sbg.-Gnigl |
| Titel | Dr. theol. |
| Funktionen | Henndorf 1945-1959, Henndorf 1942-1945 Administrator, Pfarrer |
| Quellen im AES | Primizbildchen, Sterbebildchen,"Schematismus 1972, S.112",Priesterkartei, |
Dr. Gmachl war ab 26. März 1939 mit einem Schulverbot belegt.[1]
Dr. Max Gmachl, Hauptschulkatechet in Hallein, wurde am 25. März 1938 von einem SA Mann schwerstens misshandelt und zwischen 1938 und 1945 insgesamt 3 mal verhaftet. Nach seiner Untersuchungshaft, die vom 1. Mai 1944 bis 28. Juli 1944 andauerte, wurde er freigesprochen und freigelassen. Nach diesem letzten Freispruch jedoch in einer neuen Verhandlung zu 2,5 Monaten Gefängnis verurteilt. Als Anklagepunkt diente der so genannte Kanzelparagraph.[2] [3] [4]
Dr. Max Gmachl war 1942 schon Pfarradministrator von Henndorf[5], wurde aber "wegen Einspruchs der staatlichen Behörden" nicht zum Pfarrer ernannt, sondern - nach eigenen Angaben - zum Kooperator mit der Würde eines perpetuus vigilans herabgestuft, er war von Mai bis 28. Juli 1944 in Untersuchungshaft[6].
Angaben aus dem Schematismus
1972: Pfarrer i.R. von Henndorf, gest. 17.9.1971 im Kloster Goldenstein.[7]
Einzelnachweise
- ↑ AT-AES 2.17.1 12/10 (Rp2) - Liste von Priestern mit Schulverbot
- ↑ AT-AES 19/3 EB Rohracher; Liste katholischer Welt- Ordenspriester der Erzdiözese Salzburg, die in den Jahren 1938 - 1945 aus politischen Gründen von der nationalsozialistischen Regierung verurteilt, in Konzentrationslager überführt, vorübergehend inhaftiert oder gauverwiesen wurden.
- ↑ AT-AES 2.17.1 12/21 (Rv4a) Verzeichnis jener Geistlichen, die sich staatsfeindlich betätigt haben.
- ↑ Widerstand und Verfolgung in Salzburg 1934-1945. Eine Dokumentation. Herausgeber: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1991, Bd. 2, S. 298, .
- ↑ Personalstand der Säkular- und Regular-Geistlichkeit des Erzbistums Salzburg für das Jahr 1942, Salzburg 1942 , S. 54
- ↑ Widerstand und Verfolgung in Salzburg 1934-1945. Eine Dokumentation. Herausgeber: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1991, Bd. 2, S. 298
- ↑ Personalstand der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1972 (Kurzschematismus). Salzburg 1972 , S. 112
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| Andreas Fuchs | Pfarrer von Henndorf am Wallersee 1942 |