Fürst, Josef Leonhard (1903-1981)

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Fürst, Josef Leonhard (1903-1981)
Geboren 3. 8. 1903 (Hettenheidelheim, D. Speyer)
Verstorben 11. 1. 1981 (St. Veit-Grafenhof)
Priesterweihe 10. 7. 1932 (Salzburg)
Primizort Hettenheidelheim
Funktionen Domchorvikar, Musikprofessor, Pfarrer Untertauern 1943-1946
Quellen im AES Primizbildchen, Sterbebildchen,Schematismus 1985, S. 104

Leonhard Fürst war 1940 als Benefiziat aufgrund staatsfindlicher Äußerungen vorübergehend inhaftiert.[1].

Fürst war ab 28. April 1941 mit einem Schulverbot belegt.[2]

Bearbeitungsliste für Ämter

1985: Prof. i. R. in Salzburg; Domchorvikar; Kooperator: Brixlegg (1932-1934); Stadtvikar in Hallein (1934-1936); Kaplan: Müllegg (1936-1937); Kooperator: Bad Hofgastein (1937-1939); Benefiziat in Radstadt und Pfarrvikar in Untertauern (1943-1946); Präfekt im Rupertinum (1950-1952); Domchorvikar seit 1951; Musikprofessor (1952-1966) ; Lebensdaten[3]

Einzelnachweise

  1. AT-AES 19/3 EB Rohracher; Liste katholischer Welt- Ordenspriester der Erzdiözese Salzburg, die in den Jahren 1938 - 1945 aus politischen Gründen von der nationalsozialistischen Regierung verurtelt, in Konzentrationslager überführt, vorübergehend inhaftiert oder gauverwiesen wurden.
  2. AT-AES 2.17.1 12/10 (Rp2) - Liste von Priestern mit Schulverbot
  3. Personalstand der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1985. Eigenverlag des Erzbischöflichen Ordinariates Salzburg. Salzburg 1985. S. 104


Vorgänger Amt Nachfolger
Pichler, Johann (1892-1965) Pfarrer von Untertauern
1943-1946 als excurrendo-Pfarrvikar
Pichler, Johann (1892-1965)