Bock, Matthias (1901-1978)

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Bock, Matthias (1901-1978)
Geboren 4. 1. 1901 (Oberschneidheim, D. Rottenburg)
Verstorben 12. 6. 1978 (Schönenberg, D. Rottenburg)
Priesterweihe 14. 7. 1929 (Salzburg)
Primizort Unterschneidheim
Funktionen Brixlegg 1938-1939 Prov.
Quellen im AES Primizbildchen, Schematismus 1980, S. 104,Priesterkartei

Matthias Bock, Kooperator und Provisor in Scheffau, wurde am 12. Februar 1940 durch die Gestapo verhaftet und Anfang Mai 1940 aus der Schutzhaft entlassen. Als Grund für die Verhaftung wurde die Abhaltung einer kritisch gegenüber der standesamtlichen Ehe gehaltenen Predigt. Bei der Hauptverhandlung vor dem Landesgericht Innsbruck wurde Bock am 3. April 1940 freigesprochen, jedoch noch auf einige Wochen der Gestapo überstellt. [1]

Bock war ab 28. April 1941 mit einem Schulverbot belegt.[2]

Angaben aus dem Schematismus

Kooperator i. R., geboren in Oberschneidheim, Diözese Rottenburg, 4. 1. 1901, Pr. 14. 7. 1929; Kooperator in Söll, St. Johann in Tirol, Brixlegg, Oberndorf bei Salzburg, Werfen, Schwoich, Bad Häring; gestorben in Schönenberg Diözese Rottenburg 12. 6. 1978.[3]

Einzelnachweise

  1. AT-AES 2.1 19/3 - Katholische Welt- und Ordenspriester der Erzdiözese Salzburg, die in den Jahren 1938-1945 aus politischen Gründen von der nationalsozialistischen Regierung verurteilt in Konzentrationslager überführt, vorübergehend inhaftiert oder gauverwiesen wurden.
  2. AT-AES 2.17.1 12/10 (Rp2) - Liste von Priestern mit Schulverbot
  3. Personalstand der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1980. Salzburg 1980 , S. 104