Angermann, Eduard (1902-1999)

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Angermann, Eduard (1902-1999)
Angermann.jpg
Geboren 18. 9. 1902 (Gröbming Stmk)
Verstorben 20. 8. 1999
Priesterweihe 18. 7. 1926 (Salzburg)
Primizort Taxenbach
Funktionen Pfarrer Golling an der Salzach 1958-1975, Angath 1944-1958, Hinterthal 1934-1945
Quellen im AES Primizbildchen, Sterbebildchen, Priesterkartei

Eduard Angermann, Pfarrer von Hinterthal, wurde am 2. Juli 1940 durch die Gestapo verhaftet und am 2. August 1940 aus der Schutzhaft entlassen. Als Grund für die Verhaftung wurde die Abhaltung eines feierlichen Gottesdienstes am Festtag der Heiligen Petrus und Paulus, den 29. Juni 1940, als Vergehen gegen die Feiertagsordnung angegeben. [1][2].

Angermann war ab 28. April 1941 mit einem Schulverbot belegt.[3]

Angaben aus dem Schematismus

2005: Konsistorialrat, Kooperator: Tamsweg (1927-1928), Sankt Georgen bei Salzburg (1929-1932), Wals (1932-1934), Kaplan: Maria Kirchental (1934-1945); Pfarrer: Hinterthal (1945-1958), Angath (1958-1975), Golling an der Salzach (1975), Pfarrprovisor: Golling an der Salzach (1975); Im Ruhestand seit 1975[4]

Einzelnachweise

  1. AT-AES 2.1 19/3 - Katholische Welt- und Ordenspriester der Erzdiözese Salzburg, die in den Jahren 1938-1945 aus politischen Gründen von der nationalsozialistischen Regierung verurteilt in Konzentrationslager überführt, vorübergehend inhaftiert oder gauverwiesen wurden.
  2. Widerstand und Verfolgung in Salzburg 1934-1945. Eine Dokumentation. Herausgeber: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Wien 1991, Bd. 2, S. 285-286.
  3. AT-AES 2.17.1 12/10 (Rp2) - Liste von Priestern mit Schulverbot
  4. Handbuch der Erzdiözese Salzburg 2004/2005. Personalstand und Adressenverzeichnis. Eigenverlag des Erzbischöflichen Ordinariates Salzburg. Salzburg 2003. S. 504


Vorgänger Amt Nachfolger
Pfarrer von Hinterthal
1934-1945
Johann Nepomuk Glanterl-Patsch Pfarrer von Angath
1944-1958
Josef Kofler
Johann Baptist Holztrattner Pfarrer von Golling an der Salzach
1958-1975
Josef Matzinger